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St. Nicolai zu Oberndorf

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Besonderheiten der Kirche

Ein kleines schmales Bleiglasfenster befindet sich seit 1900 im Eisenacher Museum für kirchliche Kunst. Das Gemälde aus dem Ende des 12. Jahrhunderts zeigt auf einen mit Blattrosetten ornamentiertem Hintergrund den heiligen Nikolaus in vollem bischöflichem Ornat. Er ist der Schutzpatron der Kirche.

Im Altarraum befinden sich 2 mit Stuckornamenten verzierte Gewölbebögen über je zwei schlanken, stark verjüngten Säulen. Die urtümlichen Formen, die Verwendung spitzer Kerben und die starke Ausladung der Kämpferplatten  erinnern stark an Holzbearbeitung. Die fein gezeichneten Zierfriese der Umrahmung der Bogenöffnung sind in der durch das ganze Mittelalter üblichen Art aus dem Stuck, der übrigens an der Oberfläche eine außerordentliche Härte aufweist, herausgeschnitzt worden.

Im Rahmen der umfassenden Rekonstruktion 1978 wurde auf der steinernen Mensa der kleine Schnitzaltar wieder aufgestellt. Bedauerlicherweise wurde im Rahmen der Rekonstruktion auch die Orgel aus der Kirche entfernt, was die Gemeinde bewog, einen Orgelneubau in den Blick zu nehmen. 

Erwähnenswert wäre noch das romanische Achtpassfenster, das manchmal auch als "Napfkuchenfenster" bezeichnet wird. Sehr beeindruckt dieser romanische Kirchenbau sowohl durch seine exponierte Lage, sein Alter und durch seine  äußere und innere Schlichtheit und Schönheit und macht ihn damit zu einem Kleinod Thüringens.

 

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