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St. Johannis zu Angelhausen

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Viele schlaflose Nächte bereitete uns im Jahr 1999 die Sorge um die finanziellen Aufwendungen für die großen Kirchenfenster und die Eingangstür. Ein Fenster soll 2000 DM Kosten. Aber wie schon oft erfüllte sich der Spruch, welcher uns bei unseren Arbeiten stetig begleitete:
"Wenn du denkst, es geht nicht mehr, kommt irgendwie ein Lichtlein her."

Durch die großzügige Spende eines Kirchenfensters, Kollektensammlungen aus Veranstaltungen des kirchlichen Jugendchors unserer Gemeinde und Denkmaltages und vielen anderen Spenden haben wir es aber wieder einmal geschafft und das notwendige Geld für die Fenster beschafft.

Außerdem fanden Ausbesserungen des Fußbodens der Emporen und der Kirchendecken statt.

Als erst einmal die passenden Fliesen gefunden waren (diese sollten in Farbe und Größe den Alten sehr ähnlich sein), gingen die Verlegarbeiten der Bodenplatten im Kirchenschiff zügig voran.

Der Fußboden war fertig – eine weitere Etappe der Renovierung beendet. Das gesetzte Ziel für dieses Jahr war erreicht und auch der Wusch wieder einmal zu einer Christvesper in der Angelhäuser Kirche einzuladen, sollte in Erfüllung gehen.

Am 24. Dezember 1999 war es dann endlich so weit.

Der Weihnachtsgottesdienst war sehr gut besucht. Viele Besucher des Gottesdienstes nutzten die Möglichkeit, sich vor Ort ein Bild vom Fortgang der Arbeiten zu machen.

Die Renovierungsarbeiten gingen in den Jahren 2000 und 2001 nur schleppend voran. Eine neue Kirchentür wurde für uns angefertigt und eingebaut.

Trotz umfangreicher Spenden aus der Gemeinde fehlten uns jedoch die finanziellen Mittel für die nun notwendigen Malerarbeiten. Dessen ungeachtet ruhten die Arbeiten nicht. Es mussten ja noch viele Vorbereitungen getroffen werden, um mit dem Malerarbeiten beginnen zu können. Kleinere Reparaturen fanden statt, einzelne Fußbodenbretter wurden erneuert und Wandstücke verputzt. Der ehemalige Orgelstandort wurde mit Brettern versehen und die übrig gebliebenen Orgelpfeifen für spätere Generationen aufbewahrt.

Nach Aussage des Malermeisters, welcher uns immer mit Rat und Tat zur Seite stand, musste an vielen Stellen die Farbe noch gründlicher entfernt werden, um die Emporen und Holzbalken streichen zu können. Viele Nachmittage wurde gekratzt, gewischt und geschliffen, um die notwendigen Vorarbeiten zu leisten, damit wenigstens im nächsten Jahr die Sanierungsarbeiten vorangehen konnten.

Ab Mai 2002 stellte uns der Kirchenkreis kostengünstig ein Gerüst zur Verfügung, mit dem die Kirche von innen völlig eingerüstet wurde.

Da in diesem Jahr keinerlei finanzielle Zuwendungen vom Landratsamt für Denkmalpflege zu erwarten waren, wurde besonders dringlich um Spenden aber auch tatkräftige Unterstützung aus dem gesamten Dorf gebeten. Viele Helfer waren nötig, um die geplanten Malerarbeiten durchführen zu können. Somit konnte auch in diesem Jahr das Weihnachtsfest in der Angelhäuser Kirche gefeiert werden.

In gelegentlich waghalsigen Aktionen wurde systematisch von oben nach unten begonnen, die Kirche in neuem Glanze erstrahlen zu lassen. Immer wieder fanden sich viele fleißige Helfer, die ihre Samstage in der Angelhäuser Kirche verbrachten. Es gab aber auch ein paar einzelne, zum Teil auch hochbetagte Gemeindeglieder, die sich von Juni bis Oktober mehrmals wöchentlich um ein Voranschreiten der Arbeiten bemühten. Ihnen war kein Gerüst zu hoch und kein Malereimer zu schwer.

Im Jahr 2002 wurden sage und schreibe 1086 Arbeitsstunden von ehrenamtlichen Helfern erbracht.

Alle schwer erreichbaren Stellen wurden gestrichen. Das Gerüst konnte abgebaut und zum Heiligen Abend der Gottesdienst abgehalten werden.

Durch die Installation der selbst gebauten Lampen erstrahlte unser Gotteshaus in einem neuen Licht und ließ erahnen, wie es einmal fertig aussehen würde.

Auch 2003 waren die Malerarbeiten noch lange nicht abgeschlossen. Die restlichen Wände bekamen einen neuen Anstrich. Auch die Kirchenbänke mussten abgeschliffen und weiß gestrichen werden. Wie auch im letzten Jahr war es dem unermüdlichen Einsatz einiger weniger Gemeindemitglieder zu verdanken, dass die Arbeiten stetig fortgeführt wurden.

Der ehemalige Leichenraum wurde vorbereitet, um von professioneller Hand bearbeitet werden zu können.

Der Malermeister setzte die gelb-rote Farbgebung an der Decke fort. Es konnte mit ersten Vergoldungen der Lampen und einzelner Rahmen an den Emporen begonnen werden.

Der Steinmetz restaurierte das Taufbecken und den Altar.
Die Emporen Fußböden bekamen ihren roten Farbanstrich.
2004
Zimmermannsarbeiten Schrank, Podest bis zum Altar,
restliche Malerarbeiten,
Reparatur des Glockengeläutes.
Geschenk: eine neue elektronische Orgel,
Vergoldungen an den Emporen.
2005
Blasenbildung im Fußboden des Kirchenschiffes musste abgeschliffen werden.
Auch kleinere Farbausbesserungen waren nötig.
Vergolgung der Emporen und Anbringung von Bildern mit passendem Bibeltext.
Kurz vor Einweihung bekamen wir als Dauerleihgabe einen Flügelaltar und die dafür notwendige Alarmsicherung.

Die Kosten der Renovierungsarbeiten stellten für unsere kleine Gemeinde eine große Belastung dar. Die Zuschüsse des Kreiskirchenamtes und der Denkmalpflege deckten nur einen Teil davon ab. Die vielen Geldspenden, die unermüdliche Mithilfe und das finanzielle Entgegenkommen vieler beteiligter Firmen haben einen wertvollen Beitrag zum Gelingen der Renovierung geleistet.

Herzlichen Dank allen fleißigen Helfern für die großartige und selbstlose Hilfe durch Spenden, die Beteiligung an unzähligen Arbeitseinsätzen sowie bei der Ausgestaltung der Denkmaltage in der Angelhäuser Kirche.

Den Mitgliedern des Gemeindekirchenrates von Angelhausen - Oberndorf gebührt ein besonders großes Dankeschön, denn ohne ihr wirklich großes Engagement hätten wir vom 24.06. – 26.06.2005 keine Kirchweihe feiern können.

 

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